Die Ausgangssituation
Als Martin Buhe zu uns kam, hatte er bereits 25 bis 30 Jahre IT-Business hinter sich — Projekte im Bereich ERP und Business Intelligence, zuletzt ein knapp achtstelliges ERP-Projekt, das er eine Zeit lang gemeinsam mit der IT des Kunden leitete. Nach 20 Jahren Selbstständigkeit wollte er zurück in genau diese Freiheit: selbst festlegen können, was man macht, statt in einer Organisation gefangen zu sein. Eine KI-Consultant-Ausbildung bei einem anderen Anbieter hatte er schon absolviert. Auf uns wurde er über Thorstens Einheiten in dieser Ausbildung und über das KI-Café aufmerksam.
Seine Herausforderung lag nicht in der Umsetzung — die beherrschte er. Martin kam in seiner bisherigen Tätigkeit immer erst ins Spiel, nachdem die vorgelagerten Abschnitte bereits erledigt waren: Hier hast du ein Projekt mit einer Software, mit einer Zielvorstellung. Doch das, was davor liegt — erst einmal eine Strategie zu erarbeiten und eine Zielvorstellung zu entwickeln — dort hatte er aus seiner Historie heraus gewisse Lücken. Genau diese Projektanbahnung wollte er professionalisieren. Das war das Ziel für die Ausbildung.
Martin suchte den theoretischen Überbau für die ganze Beratungsgeschichte — ein Framework, nach dem er im ersten Gespräch mit Interessenten vorgehen kann, wenn es darum geht, wie man zusammenarbeiten könnte. Zweifel an der Ausbildung selbst hatte er keine, überhaupt nicht. Im KI-Café hatte er beobachtet, dass es dort nicht nur um Kern-KI geht, sondern sich alles einbettet in das ganze Thema Geschäftsentwicklung für selbstständige Berater. Diese Summe an Kenntnissen und Erfahrungen überzeugte ihn. Die Entscheidung fiel leicht.
Die Transformation
Durch die Zusammenarbeit mit uns durchlief Martin die Ausbildung zum KI-Strategieberater (KISB) — inklusive des Workshop Master Facilitator, der mitkommt. Die Ausbildung ist zeitintensiv, das wusste er von Anfang an: Es reicht nicht, sich drei, vier Stunden vor den Rechner zu setzen und berieseln zu lassen, sondern es arbeitet weiter in einem. Man will es verinnerlichen und anwenden. Rund 40 Prozent einer normalen Arbeitswoche an verfügbarer Zeit sollte man einplanen — vor allem, weil am Ende der Living Case kommt, in den man sich mit Energie einbringen kann. Das war ihm bewusst, und genau so ging er es an.
Konkret erarbeiteten wir gemeinsam die Werkzeuge für die Projektanbahnung: ein Framework, das sich Schritt für Schritt einarbeiten lässt — die strategische Ebene, die taktische Ebene, und das Ganze sauber heruntergebrochen. Dazu kam das Reifegradmodell, mit dem sich ein Vorher-Nachher-Bild zeichnen lässt: Was haben die Projekte gebracht, wo sind wir gestartet, wo befinden wir uns jetzt? Werkzeuge, mit denen man gut arbeiten kann. Statt gleich in die Einzelheiten zu gehen, verschafft sich Martin heute erst einen Überblick.
Neben dem Fachlichen entwickelte sich auch das Netzwerk: Über LinkedIn und die WhatsApp-Gruppe vernetzte sich Martin mit den anderen Teilnehmern — daraus haben sich einige Kontakte ergeben, auch auf der menschlichen Ebene. Besonders wertvoll findet er die Alumni-Gruppe, in der sich die Strategieberater organisieren und Erfahrungen austauschen können, wenn man mit bestimmten Themen struggelt. Für ihn ist es nicht nur die Ausbildung als solche, die den Kern darstellt. Es ist die ganze Infrastruktur drumherum, die sich mit aufbaut — Kontakte, Anregungen aus der Community, das ganze Drumherum.
Das Ergebnis
Heute kann Martin, was vorher nicht ging: Er hat ein Framework an der Hand — über die Anbahnung, über die verschiedenen Werkzeuge, die wir ihm mitgegeben haben. Das gibt ihm dem Kunden gegenüber einen sehr professionellen Eindruck, so nach dem Motto: Der weiß, wovon er redet. Er geht nicht gleich in die Einzelheiten, sondern verschafft sich erst einen Überblick und nutzt das Reifegradmodell, um ein Vorher-Nachher-Bild zu erstellen. Seine strategische Positionierung hat sich damit grundlegend verändert — vom reinen Umsetzer zum Berater, der den gesamten Weg gestalten kann.
Auch seine Kunden profitieren messbar davon. Martin betreut in erster Linie Mittelstandskunden aus dem Warenbereich, vor allem technischen Großhandel — viele davon machen gerade erste Schritte mit irgendwelchen Chats, haben aber oftmals noch überhaupt keine richtige Strategie. Genau denen gibt sein Vorgehen Sicherheit: Es gibt eine Linie, die sich in den Workshops und Gesprächen entwickelt, bei der man sich von einem Schritt zum nächsten bewegt und dabei einen roten Faden in der ganzen Betrachtung hat. Erste KI-Projekte hat er mit seinen Kunden bereits umgesetzt.
Sein Rat an alle, die noch zögern, ist eindeutig: Schaff dir den Freiraum — diese 40 Prozent der Wochenarbeitszeit — und mach das. Es ist ein wertvoller Schritt, auf dem man aufbauen kann, und es kann kein Fehler sein, weil es einem so viel Mehrwert gibt. Für Martin selbst geht es jetzt zurück ins Tagesgeschäft: Einige Kunden haben schon gemurmelt, wann es hier wieder mehr vorwärtsgeht. Dem Koerting Institute wird er treu bleiben — als wertvolle Quelle an Wissen. Und er schaut bereits, welche Kurse er als Nächstes bei uns belegen kann.